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Live · Daten von SMARD.de

Strommarkt-Watchboard

Großhandelspreise, Energiemix, Netzstatus und Day-Ahead-Prognose — alles auf einer Seite, laufend aus den Daten der Bundesnetzagentur (SMARD) und der ENTSO-E.

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Dynamische Stromtarife — direkt am Großhandel orientiert
Wer den günstigen Stunden folgt, spart bis zu 27% gegenüber dem Grundversorger.
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Datenquelle SMARD
Bundesnetzagentur | SMARD.de
Großhandelspreise, Erzeugung, Netzlast. Lizenz CC BY 4.0. Aktualisierung alle 15 Min.
Datenquelle ENTSO-E
Transparency Platform
Day-Ahead-Preise für 11 EU-Marktgebiete. Tagesmedian je Marktgebiet.
Eigenberechnungen
Klar gekennzeichnet
Empfehlungen, Geräte-Kosten und Heatmap-Klassifikation berechnen wir auf Basis der Rohdaten.
Pro · in Kürze

Personalisierte Strompreis-Alerts

Sie definieren Schwellen pro Stunde, Tageszeit oder Verbrauch. Wir benachrichtigen Sie per E-Mail, wenn es soweit ist.

Wir informieren Sie nur einmal bei Launch. Keine Werbe-Mails, jederzeit kündbar.

Wie funktioniert der Strommarkt in Deutschland?

Der deutsche Großhandelsstrom wird hauptsächlich an der Strombörse EPEX SPOT gehandelt. Käufer sind Energieversorger, große Industriebetriebe und Trader; Verkäufer sind die Betreiber von Kraftwerken, Wind- und PV-Anlagen. Die wichtigste Auktion ist der Day-Ahead-Markt: dort wird für jede Stunde des Folgetages bis 12 Uhr ein Preis festgelegt, zu dem genau so viel Strom verkauft wie nachgefragt wird. Dieser Day-Ahead-Preis ist der Wert, den unser Watchboard als „Großhandelspreis" anzeigt.

Was bedeuten negative Strompreise?

Wenn Wind und Sonne mehr Strom produzieren, als gerade verbraucht werden kann — und das Abschalten konventioneller Kraftwerke oder Erneuerbarer-Anlagen entweder zu teuer oder regulatorisch erschwert ist — entstehen negative Preise. Erzeuger zahlen dann, um ihren Strom abzunehmen. Für Haushalte mit einem dynamischen Stromtarif bedeutet das in solchen Stunden: der Strom kostet effektiv nichts oder es gibt sogar eine Gutschrift. In den letzten 12 Monaten gab es laut SMARD über 450 Stunden mit negativen Preisen — Tendenz steigend.

Wann lohnt sich Verbrauchsverschiebung?

Wer einen Smart-Meter und einen dynamischen Tarif hat, kann teure Geräte gezielt in den günstigen Stunden laufen lassen. Typische Sparphasen:

  • Mittagsspitze 11–15 Uhr, wenn Solar maximal einspeist
  • Nachts 0–4 Uhr, wenn die Last gering ist
  • Sturmtage, oft mit mehreren Stunden unter 5 ct/kWh

Unser Watchboard zeigt diese Phasen oben als „Günstigste Stunde". Für E-Auto-Laden, Wärmepumpen- Boost oder das Voll-Laden von Heimspeichern sind das die richtigen Slots.

Quellen und Methodik

Alle Marktdaten stammen aus der Bundesnetzagentur-Plattform SMARD.de (Lizenz CC BY 4.0) sowie der ENTSO-E Transparency Platform. Empfehlungen, Geräte-Kostenrechnungen und die EU-Klassifikation sind Eigenberechnungen auf Basis dieser Rohdaten. Die Werte dienen der Orientierung. Für verbindliche Tarife wenden Sie sich an Ihren Stromanbieter.